Kostenlos: Macphun´s Snapselect im App Store

Die Softwareschmiede Macphun hat schon einige sehr gute Programme für uns Fotografen an den Start gebracht, u.A. Tonality und das neue Noiseless. An diesem Wochenende ist nun die Software Snapselect kostenlos im App Store zu haben.

Snap Browser Kopie

Snapselect ist ein schneller Bildbrowser, der die Auswahl der Fotos ungemein erleichtert und beschleunigt. Die angenommen Bilder auswählen (Picks), die zu löschenden abwählen (Rejects) und zack ist das Shooting bereinigt. Das tolle dabei ist, dass das sogar direkt auf der SD Karte erfolgen kann, ohne alle Bilder vorher auf den Rechner zu ziehen. Die abgelehnten Bilder werden dann auch direkt von der SD-Karte gelöscht. Für den schnellen Überblick genial. Übrigens werden auch Bilder im RAW Format angezeigt, meine Oly´s werden klaglos verarbeitet.

Ausserdem beherrscht Snapselect das aufspüren von ähnlichen Bildern über die Timeline, die wiederum individuell nach Uservorgabe angepasst werden kann. Praktisch um die besten Bilder einer Serie herauszufiltern und auch gut gelungen, um Dubletten auf dem Rechner zu finden

Snap Timeline Kopie 2

Die gute Nachricht vornweg, am Wochenende ist die Software im App Store kostenlos (normaler Pries 17,99€). Die schlechte Nachricht, das Programm gibt es nicht für Windows. Also, solltet Ihr einen Mac haben, nutzt die Gelegenheit und probiert es aus.

Link: Fotografien & ihre Haltbarkeit

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Einen sehr interessanten Artikel zum Thema „Haltbarkeit von Fotografien“ hat die Website PROPHOTO veröffentlicht. Dabei wird nicht nur das klassische Papierbild unter die Lupe genommen, nein, auch die digitalen Speichermedien werden in Bezug auf Ihre Haltbarkeit genauer betrachtet. Beim lesen des Artikels gab es für mich dann doch einen „Aha-Effekt“, denn ich gehöre wohl definitiv zu den „älteren Jahrgängen“ und das nur, weil ich noch die 5,25 Diskette kenne (oh bitte… fragt jetzt nicht was eine Diskette ist, da käme ich mir dann richtig alt vor).

Auf jeden Fall lesenswert für all diejenigen unter Euch, die wenigstens ein paar Familienfotos für die Enkel und Urenkel aufbewahren wollen und bislang hauptsächlich Ihrer Festplatte vertrauen.

Tipp: Manueller Fokus beim Zuiko 2,8/12-40

Der Autofokus in den modernen Kameras ist ein Segen. Wer die Zeit miterlebt hat, in der es nur manuell zu fokussierende Spiegelreflexkameras gab, der kann das bestätigen. Da ist der schlechteste AF immer noch besser, als manuell Aktion fokussieren zu müssen (ich weiß, es gab auch da „Könner“ die hatten es drauf, ich war leider keiner). Also, ich bin dankbar für den AF. Allerdings gab und gibt es immer wieder Situationen, da kommt der AF an seine Grenzen. Egal ob ich eine Nikon, Pentax oder eine Olympus benutzt habe, irgendwann kam der AF mit einer bestimmten Situation nicht zurecht. Kein Beinbruch und solche Situationen kommen halt vor. Der findige Fotograf stellt dann halt die Kamera von AF auf MF um. In den meisten Fällen ist das allerdings echt umständlich. „Hebelchen“ am Body umlegen und manchmal am Objektiv, oder noch schlimmer, beides zusammen oder irgendwo im Menü auf MF umstellen. Auf jeden Fall war die Kamera vom Auge, die Hand nicht mehr am Objektiv, sondern an irgendwelchen Knöpfen und in vielen Fällen das Motiv sowieso schon weg.

Bei meiner neuen Olympus mit dem 2,8/12-40 schaut das etwas anders aus, Olympus hat das wirklich genial gelöst. Auf dem Bild seht Ihr den „Normalzustand“ des 12-40 mit eingeschaltetem AF.

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Im Bild hier unten ist das Zuiko 12-40 nun vom AF-Modus in den MF-Modus umgeschaltet worden, ganz simpel dadurch, dass der Fokusring nach hinten gezogen worden ist. Schneller geht es nicht, das Auge bleibt am Sucher und die Hand am Objektiv. Ein besonders schönes Detail zeigt sich dann noch nach dem Wechsel in den MF-Modus, die gute, alte Entfernungsskala. Ich finde das richtig gut durchdacht.

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Die Krönung sind allerdings die „Anschläge“ kurz nach „unendlich“ und kurz vor „0,2m“. Die meisten AF-Objektive können zwar auch manuell fokussiert werden, allerdings ist das „drehen“ am Entfernungsring nicht begrenzt. Olympus hat zwei Anschläge gesetzt, über die der Fokusring nicht hinaus weiter gedeht werden kann. So bekommt man wieder ein „feeling“ für das Objektiv, ganz so wie früher bei den manuellen Optiken. Hier unten seht Ihr nun den Anschlag im Nahbereich.

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Bisher habe ich keine Objektiv/Kamera Kombination erlebt, die sich so einfach und intuitiv vom AF in den MF Modus umschalten ließ. Ganz großes Kompliment an Olympus. Allerdings gibt es zwei Wermutstropfen, die nicht verheimlicht werden sollen:

1. Dieses intuitive Umschalten funktioniert bisher nur mit wenigen Objektiven, darunter die Pro´s 12-40 und 40-150.

2. Neubesitzer eines 12-40 verstellen öfter versehentlich den Fokusring und bemerken es nicht. Fragen wie : „neue E-M1 mit 12-40 fokussiert nicht“ oder „E-M1 mit 12-40 AF defekt“ sind die Konsequenz. Zum Glück gibt es genügend „leidgeprüfte“ User, die selber darauf schon reingefallen sind (mir ist das tatsächlich auch passiert) und gerne weiterhelfen. Der Aha-Effekt war bei mir groß, das Gelächter Zuhause noch größer, aber die AF/MF Funktion des Objektivs vergesse ich nie wieder. Allen, die meinen das diese Funktion am 12-40 nichts besonderes ist, empfehle ich den Live-Test. Es ist so einfach und intuitiv, dass man sich fragt, warum das so lange gedauert hat, bis ein Hersteller auf diese Idee gekommen ist.

Service: Epson R3000 inkontinent (er verliert Tinte), Teil 1

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An sich wollte ich mit den beiden Ausdrucken im Bild oben den Größenunterschied zwischen DIN A4 und DIN A3+ visualisieren. Gerade bei der Auswahl eines Panoramaformats, hier war es 16:9, ist der Unterschied doch erheblich. Glaubt mir bitte, in Natura ist es noch viel beeindruckender das gleiche Motiv auf DIN A3+ zu sehen. Also solltet Ihr wirklich mit dem Kauf eines Druckers liebäugeln, dann lasst Euch bitte ein eigenes Motiv auf A3+ ausdrucken, oder noch besser, kauft direkt einen A3+ Drucker.

Dummerweise ist mir bei den Ausdrucken aufgefallen, dass mein Epson R3000 zickt. Er verliert Tinte da, wo sie nun mal gar nicht hingehört, wirklich schade. Nach Rücksprache mit der Epson-Hotline scheint mein R3000 tatsächlich defekt zu sein. Auf dem 2. Bild könnt Ihr es noch deutlicher sehen.

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Da ich wirklich unbedingt einen Drucker im Haus haben will und ich mir den neuen SC-P800 leider nicht so nebenbei leisten kann, muss der Epson R3000 zur Reparatur. Auf der einen Seite ist es ärgerlich, auf der anderen Seite auch eine Chance darüber zu schreiben, wie das denn nun abläuft, wenn ein Epson Drucker zum „Doc“ muss.

Wie gesagt habe ich schon mit der Epson Hotline gesprochen und es wird ein Defekt am Druckkopf oder am Tintenleitsystem vermutet. Ich soll den Drucker daher einschicken. Eine Kunden/Reparatur-Nummer habe ich bereits direkt am Telefon erhalten, ebenso den Hinweis ein Formular auszudrucken und dem einzusendenden Drucker beizulegen. Weiterhin sollen ALLE Tintenpatronen entfernt werden, bevor der Drucker auf die Reise geht. Spannende Sache, mal sehen was da rauskommt. Die Hotline war kompetent und freundlich, das funktionierte gut.

Übrigens, für alle „Messis“, die die Originalverpackung aufbewahren (weil… es könnt ja mal was sein), „Thumbs UP“. Ich war so etwas von froh und glücklich, als ich den riesigen Epson Karton im Keller gefunden habe, dass könnt Ihr Euch nicht vorstellen. Also, im Teil 2 geht der Epson R3000 auf die Reise.

Link: Test des Epson A2+ Druckers SC-P800

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Kaum ist der Nachfolger des Epson 3880 angekündigt kann Northlight-Images auch schon den Test eines Vorab-Modells des SC-P800 präsentieren. Wie immer, wenn Keith Cooper einen Drucker testet, tut er das sehr ausführlich und die Ergebnisse auf seinem Blog können sich echt sehen lassen. In Sachen Epson SC-P800 ist ein ausführlicher, super bebilderter Test herausgekommen, der gerade anhand der Bilder einen hervorragenden Eindruck vermittelt, was mit dem Drucker alles geht. Persönlich finde ich ja die Panoramafunktion wirklich beeindruckend. Das gibt der Formatfrage in Sachen Druck ganz neue Dimensionen. Auf jeden Fall ist der Bericht von Keith Cooper lesenswert und sehenswert.