Erstkonktakt: Nissin i40

Nissin i40

Seit einiger Zeit nutze ich neben meinen DSLR´s auch eine mft Kamera, die Olympus OM-D EM10. Die Oly ist wirklich klein und mit dem Pancakezoom trägt sie kaum auf. Es macht wirklich Spaß sie zu benutzen, was liegt also näher, als etwas Zubehör anzuschaffen. Ganz oben auf der Wunschliste in der dunklen Jahreszeit steht natürlich ein Blitzgerät, bloß hier ein passendes zu finden ist gar nicht so einfach, denn die Dinger sind alle riesengroß im Vergleich zur Kamera. Die Ausnahme bildet hier der Nissin i40, er ist seit Sommer auch mit einem Anschluß für die mft Kameras lieferbar und passt von den Ausmaßen wirklich prima zur Olympus EM10. Angegeben ist er mit einer Leitzahl von 40 bei 105mm, angetrieben wird er von 4 AA Batterien oder Akkus.

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Der Nissin i40 kostet um die € 170,– und wird in einer kompakten und qualitativ guten Tasche geliefert. Neben dem Blitzgerät befindet sich noch ein stabiler Standfuß, ein Diffusor-Vorsatz und ein Karabiner zur Befestigung der Transporttasche in der Verpackung. Sowohl der Standfuß als auch der Diffusor passen samt Blitz übrigens wunderbar in die Tasche.

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Technisch kann der kleine Blitz alles was der mft-Fotograf braucht. Neben iTTL, einem normalen Automatik-Mode und natürlich der manuellen Einstellung, zwei Slave-Modi und einem wireless TTL Slave Modus, der über den internen Blitz der Olympus EM10 als Master gesteuert werden kann, gibt es sogar eine Video-Leuchte. Also alles dabei was benötigt wird. Gesteuert wird der i40 über die zwei sehr gut bedienbaren Einstellungsräder und die beiden Tasten (Power-Taste und Testblitz-Taste). Je nach Eingestelltem Modus werden die notwendigen Markierungen an den Einstellungsrädern beleuchtet, so dass klar ist welche Skala auf dem Rad in diesem Modus zum Einsatz kommt. Hört sich kompliziert an, ist aber sehr einfach. Ich hatte noch keinen Blitz, der so simpel und dabei intuitiv in der Handhabung ist.

IMGP7296 IMGP7308Der Blitzkopf ist um 180° nach links und rechts in der Horizontalen schwenkbar und in 4 Rasterstellungen nach oben in die Vertikale. Indirektes Blitzen ist damit in fast jeder Stellung möglich, vor allem auch im Hochformat. Übrigens, dieses kleine weiße Feld überhalb des Schriftzuges „Nissin“ ist die Videoleuchte.

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Unter dem Aufhellreflektor, hier im ausgefahrenen Zustand befindet sich eine Brennweitentabelle für die manuelle Einstellung des Zoomreflektors. Wirklich pfiffig.

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Die Kontroll LED dient dabei als Anzeige für die Einstellung des Zoomreflektors. Im Normalzustand leuchtet die LED grün, für volle Ladung und Automatik. Hält man die Power-Taste aber 3 Sekunden gedrückt, verändert sich die Stellung des Zoomreflektors und die LED wechselt die Farbe und zeigt damit an, welche Brennweite, welcher Blickwinkel durch den Blitz nun ausgeleuchtet wird. Eigentlich eine total simple Anzeige, aber super einfach in der Praxis anzuwenden. Selbstverständlich passt sich im Auto-Modus der Reflektor bei einem Zoom der jeweiligen Brennweite an, aber das setzte ich sowieso voraus. Hier nochmal Bilder der LED in unterschiedlichen Farben:

Einstellung Auto in Grün

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Einstellung auf 24mm (äquivalente Brennweite KB) in Blau

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Natürlich darf eine Streuscheibe für eine weitere Ausleuchtung als 24mm nicht fehlen. Nissin gibt hier 16mm an die mit der Streuscheibe erreicht werden können. Wenn der kleine Blitz tatsächlich die 16mm gut ausleuchten sollte, dann Hut ab. Bisher habe ich das nicht testen können, da mir einfach die Optik im mft Bereich dazu noch fehlt. Aber testen werde ich das auf jeden Fall. Die Streuscheibe wird unterhalb des Blitzkopfs herausgezogen und macht einen stabilen Eindruck.

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Befestigt wird der Nissin i40 über einen Einschub der mit einem Stift gesichert wird. Zum lösen des Blitz muss auf der Rückseite einfach eine Taste gedrückt werden und der Blitz herausgezogen werden. Das ist manchmal etwas fummelig, da man die Taste entgegen der Richtung drückt, in die man den Blitz ziehen soll. Das geht aber alles nach kurzer Eingewöhnung problemlos und ist Meckern auf hohem Niveau.

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Mein erstes Fazit nach 2 Tagen mit dem kleinen Nissan i40: 

– Er passt von der Größe perfekt zur Olympus EM10.

– Die Bedienung ist intuitiv und gelingt nach kürzester Zeit ohne erneut in die Bedienungsanleitung zu schauen.

– Die Blitzleistung mit LZ 40 liegt im Mittelfeld und ist für die Größe recht ordentlich, die Blitzfolgezeit ist fix.

– Das mitgelieferte Zubehör ist mehr als komplett.

– Qualitativ macht er einen hochwertigen Eindruck.

– Die Gesamtausstattung mit den verschieden Modi und der Videoleuchte lässt keine Wünsche offen.

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2 Kommentare zu “Erstkonktakt: Nissin i40”

  1. Nach dem ich meine O-MD E-M1 verkauft hatte, freute ich mich sehr, das der kleine Blitz bleiben durfte, weil er prima mit der Bridge Panasonic FZ1000 zusammen arbeitet.
    Wichtig vielleicht noch:
    Um die Blitz-Kurzzeitsynchronisation einzuschalten, muss man das Led neben dem Power Button, für ca. 3sec. gedrückt halten, bis die untere linke Led zu blinken anfängt.

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    1. Hallo Norbert,

      danke Dir sehr für Deinen Hinweis. Du hast absolut recht, der kleine i40 kann sogar HSS, die Kurzzeitsynchronisation. Das ist schon wirklich bemerkenswert, was alles in dem kleinen Gehäuse steckt.

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